Zukunftsdialog der Metropolregion: Über 60 Teilnehmende treffen sich in Heilbronn
Zukunftsdialog der Metropolregion: Über 60 Teilnehmende treffen sich in Heilbronn
Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Europäischen Metropolregion Stuttgart kamen am 10. März 2026 in Heilbronn zur 2. Sitzung der Arbeitsgruppen Wirtschaft und Zukunftstechnologien im Rahmen des 4. Metropolkongresses 2026 zusammen. Die Veranstaltung wurde ausgerichtet vom Verband Region Stuttgart, von der Landeshauptstadt Stuttgart und vom Regionalverband Neckar-Alb gemeinsam mit der Stadt Reutlingen.
Unter Moderation von „Dialog Basis“ bot sich für die Teilnehmenden die Chance zu einem intensiven Austausch über zentrale Zukunftsfragen der Metropolregion. Der erste Teil der Sitzung führte in denInnovationspark Künstliche Intelligenz (IPAI), der mit einer Exkursion und Führung Einblicke in einen der bedeutendsten Innovationsstandorte der Region bot. Im zweiten Teil wurden die Fragestellungen aus der 1. Sitzung der Arbeitsgruppen Wirtschaft und Zukunftstechnologien aufgegriffen und weiter geschärft.
Im Mittelpunkt stand die Frage, an welchen Hebeln die Metropolregion ansetzen muss, um ihre wirtschaftliche Stärke und Zukunftsfähigkeit weiter auszubauen.
Dr. Andreas Schumm, Verbandsdirektor des Regionalverbands Heilbronn-Franken, bekräftigte für die Arbeitsgruppe Wirtschaft die zentrale Bedeutung der Standort- und Flächenfrage: Verfügbare Flächen seien eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung.
Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises, warb dafür, das Thema Transformation stärker positiv zu besetzen. Statt nur auf Wandel zu blicken, müsse die Metropolregion Innovation und Transformation zusammendenken, wirkungsvolle Transferstrukturen schaffen und das gemeinsame Mindset positiver formulieren.
Für die Arbeitsgruppe Zukunftstechnologien betonte Norbert Heuser, Landrat des Landkreises Heilbronn, die aktuelle enorme Bedeutung der Erneuerbaren Energien. Nicht mehr die Frage, „ob", sondern „wie" müsse im Vordergrund stehen. Regionale Energiehubs stärkten die Resilienz, bringen und halten Wertschöpfung in der Region und machten sie obendrein weniger angreifbar. Energieversorgung müsse daher klar als Sicherheitsfrage verstanden werden.
Michael Kaiser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, beschrieb die Metropolregion als Ermöglicherin: Vernetzung, Partnerschaften, Cluster, Forschungseinrichtungen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz müssten in die Fläche getragen werden, damit die entstehenden Potenziale in allen Wirtschaftsbereichen wirksam werden. Zugleich brauche es ein starkes Narrativ, das die Innovationskraft der Region sichtbar nach außen trägt.
In zwei thematischen Dialogstationen wurden die bisherigen Impulse vertieft und in konkrete Handlungsfelder weiterentwickelt. Dabei konnten auch zentrale Kernbotschaften herausgearbeitet werden, so zum Beispiel, die "innovativste Region Europas mit einem selbstbewussten Gestaltungsanspruch zu sein".
Mit vielen konstruktiven Impulsen und einem klaren Blick nach vorn gingen die Teilnehmenden optimistisch in den weiteren Entwicklungsprozess. Die Ergebnisse werden beim 4. Metropolkongress der Europäischen Metropolregion Stuttgart am 20. Oktober 2026 in der Stadthalle Reutlingen präsentiert werden.
Wir danken allen Beteiligten für den engagierten Austausch und freuen uns, dass Heilbronn Gastgeber dieses wichtigen Formats sein durfte.
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Bild: Von links nach rechts:
Führen die AGs Wirtschaft und Zukunftstechnologien:
Dr. Andreas Schumm, Verbandsdirektor Regionalverband Heilbronn-Franken
Norbert Heuser, Landrat Landkreis Heilbronn
Dr. Joachim Bläse, Landrat Ostalbkreis
Michael Kaiser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart